Geschichte

KÖPFE UND INNOVATIONEN

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Martin Andreas Laukhuff

1823 eröffnet der 25-jährige Martin Andreas Laukhuff seine Orgelbauwerkstatt in Pfedelbach, östlich von Heilbronn, und legt damit den Grundstein für das traditionsreiche Familienunternehmen. Der Überlieferung nach baut er seine erste Orgel auf dem Dachboden der Kirche von Bad Cannstatt.

Bevor er seinen eigenen Betrieb gründet, lernt Martin Andreas Laukhuff sein Handwerk bei Johann Eberhard Walcker und arbeitet mit Eberhard Friedrich Walcker zusammen.

 

August Laukhuff

1871 stirbt Martin Andreas Laukhuff. Sein ältester Sohn August übernimmt das Geschäft und gibt ihm sowohl seinen heutigen Namen als auch seinen Charakter. Der erst 21-Jährige beginnt damit, neben eigenen Instrumenten Metallpfeifen für andere Orgelbauer herzustellen. Damit legt er den Grundstein für die bis heute erfolgreiche Partnerschaft mit der Orgelbranche.

Schnell erwirbt sich der junge Zulieferbetrieb den Ruf, hervorragende Qualität zu fairen Preisen zu bieten. Unterstützt wird August von seinen beiden Brüdern Andreas und Adolf. 1878 wird das Unternehmen an seinen heutigen Sitz in Weikersheim verlegt.

 

Andreas und Adolf Laukhuff

Nach dem Tod von August Laukhuff im Jahr 1886 treten seine Brüder Andreas und Adolf die Nachfolge an. Sie knüpfen Geschäftsbeziehungen zu Orgelbauern in ganz Europa. Zur Stromerzeugung statten sie das Kesselhaus 1896 mit einer Dampfmaschine und einem Dieselmotor aus. 1903 führen sie die Marke Ventus ein und revolutionieren mit den elektrischen Gebläsen die Orgelwelt. Auch die Rohrschalmey bringen sie in den Orgelbau ein. In den 1920er Jahren führt Laukhuff bei elektrischen Spieltischen das Kontaktblock-System ein.

 

Otto und Wilhelm Laukhuff

Andreas Laukhuff, seit 1911 Kommerzienrat, verstirbt 1933. Seine Söhne Otto und Wilhelm führen die Geschäfte und damit die Familientradition fort.

Ihre Schaffenszeit wird vom Zweiten Weltkrieg geprägt. Die Werkstätten werden im April 1945 bei einem Artillerieangriff vollständig zerstört. Dem sofortigen Wiederaufbau schließen sich viele Auslandsreisen an, um an abgerissene Geschäftsbeziehungen anzuknüpfen. Die erste Orgel nach dem Krieg liefert Laukhuff 1948 nach Kuba aus. 1954 beginnt die Fertigung des Kleinorgel-Winderzeugers Ventola. Ende der 1950er Jahre wird der Ventus-Schnellläufer (2800n) entwickelt. 1960 baut Laukhuff einen großen Spieltisch für den Stephansdom in Wien. Den ersten elektronischen Setzer mit Ringkernspeicherung stellt Laukhuff 1968 vor und entwickelt elektronische Steuerteile für Schleifenzug-Magnete.

 

Hans-Erich und Peter Laukhuff

Hans-Erich und Peter Laukhuff, die Söhne von Otto und Wilhelm Laukhuff, steigen zu Beginn der 1970er Jahre ein und übernehmen die Geschäfte.

Sie setzen auf neue computergestützte Fertigungstechnologien und Innovationen, von denen die gesamte Branche nachhaltig profitiert. 1989 wird das erste von Laukhuff entwickelte Übertragungssystem auf Lichtwellenbasis nach Japan geliefert. 1993 baut das Unternehmen die größte Spielanlage Europas in der Stiftsbasilika Waldsassen ein. 1995 stellt Laukhuff mit “Orgel TV“ eine Software zur Orgelregistrierung am PC vor. In die Ära von Hans-Erich und Peter Laukhuff fällt auch die Einführung von Touchscreens für die Orgel-bedienung, computergesteuerten Setzern und SPS-Steuerungen in Orgeln.

Mit dem Erwerb der Metallgießerei Röttingen und der Gründung von Laukhuff Industries erweitern sie das Know-how des Unternehmens.

 

Magnus Windelen

Seit 2012 ist Magnus Windelen Geschäftsführer der Aug. Laukhuff GmbH & Co. KG. Er führt das Unternehmen im Sinne der Gründerfamilie weiter.

Tiefe Kenntnisse der Branche, das fundierte Wissen eines Orgelbauers und die langjährige Erfahrung in der Verwirklichung wegweisender Orgelbauten weltweit prägen seine Arbeit.

© 2014 Aug. Laukhuff GmbH & Co. KG

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